Allgemeine Geschäftsbedingungen – HostSweetHost Stand 6. November 2026 Anbieter und Geltung HostSweetHost ist das Hostingangebot der SoftUp Biederbeck & Warmann GbR, Gudewerdtweg 9, 24229 Dänischenhagen, Deutschland („SoftUp“). Diese Bedingungen gelten für neue Hostingverträge mit Unternehmen und Verbrauchern, wenn sie beim Vertragsschluss einbezogen werden. Individuelle Abreden haben Vorrang. Für bestehende Verträge gilt die jeweils vereinbarte Fassung. Von der Anfrage zum Vertrag Sie können über die Website ein persönliches Angebot per E-Mail anfragen. Die Anfrage ist unverbindlich und löst keine Zahlung aus. SoftUp prüft Ihren Bedarf und die Verfügbarkeit und sendet Ihnen ein Angebot mit Leistungsbeschreibung, Gesamtpreis, etwaigen einmaligen Kosten, Laufzeit, Kündigungsbedingungen und dieser AGB-Fassung. Gegenüber Verbrauchern umfasst der Gesamtpreis die Umsatzsteuer und alle zwingenden Preisbestandteile. Ein Vertrag kommt zustande, wenn Sie das Angebot innerhalb seiner Gültigkeitsdauer annehmen, beispielsweise durch eine eindeutige Antwort per E-Mail. Eine bloße Eingangsbestätigung Ihrer Anfrage löst keine Beauftragung aus. SoftUp bestätigt Verbrauchern den Vertragsinhalt rechtzeitig auf einem dauerhaften Datenträger, spätestens vor Beginn der Dienstleistung. Hosting, Domains und Betreuung Das Angebot bestimmt insbesondere Speicher, Rechenleistung, Traffic, E-Mail-Leistungen, Einrichtungstermin, Support, Sicherungen und vereinbarte Verfügbarkeit. Für Shared Space legt es zusätzlich Benutzerzahl, Synchronisation, etwaige Versionshistorie und den Umfang der Wiederherstellung fest. Managed-Leistungen wie Systempflege oder Störungsbehebung werden mit ihrem konkreten Umfang vereinbart. SoftUp betreibt und sichert seine Hostingplattform. Bei einem selbst verwalteten vServer betreuen Sie das Gastsystem und Ihre Anwendungen, insbesondere Updates, Zugangsschutz und sichere Konfiguration. Soweit SoftUp Aufgaben als Managed Service übernimmt, ergeben sich diese aus dem Angebot. Für Domainregistrierungen benennt das Angebot die zuständige Vergabestelle oder den Registrar und die einschlägigen Registrierungsbedingungen. Die Zuteilung richtet sich nach der Entscheidung der Vergabestelle. Sie stellen aktuelle Inhaberdaten bereit und wählen Domainnamen, mit denen Sie Rechte Dritter wahren. Betrieb, Wartung und zulässige Nutzung SoftUp kündigt planbare Wartung mit Auswirkungen auf Ihren Dienst möglichst vorab an und begrenzt Unterbrechungen. Bei einer akuten Gefahr kann eine sofortige Maßnahme erforderlich sein. SoftUp informiert betroffene Kunden dann so bald wie möglich. Vereinbarte Verfügbarkeiten und gesetzliche Ansprüche gelten auch bei Wartung und Störungen. Sie schützen Ihre Zugangsdaten, melden erkennbaren Missbrauch und nutzen die Dienste rechtmäßig. Unzulässig sind insbesondere Spam, Phishing, Schadsoftware, Angriffe auf fremde Systeme und rechtsverletzende Inhalte. Hinweise auf konkrete Verstöße können Sie an info@softup.de senden. Bei einer konkreten Gefahr oder rechtswidrigen Nutzung darf SoftUp den betroffenen Dienst nur im erforderlichen Umfang beschränken. Soweit möglich, informiert SoftUp Sie vorher, erläutert den Grund und gibt Gelegenheit zur Abhilfe. Nach Wegfall des Grundes hebt SoftUp die Beschränkung auf. Sie können sich zu einer Maßnahme über den genannten Kontakt äußern. Sicherung, Export und Anbieterwechsel Die Leistungsbeschreibung nennt die übernommenen Sicherungs- und Wiederherstellungsleistungen. Dort vereinbarte Sicherungen führt SoftUp durch. Für besonders wichtige Daten können Sie zusätzliche Kopien außerhalb des Hostingdienstes vorhalten. Wenn Sie Ihre Daten exportieren oder den Anbieter wechseln möchten, wenden Sie sich an info@softup.de. Für Dienste, auf die Kapitel VI der EU-Datenverordnung anwendbar ist, erhalten Sie vor der Beauftragung die dienstspezifischen Wechselbedingungen, insbesondere zu exportierbaren Daten und Formaten, Fristen, Unterstützung, Abruf, Löschung und etwaigen zulässigen Entgelten. Gesetzliche Wechsel- und Datenabrufrechte bleiben gewahrt. Bei Beendigung der Leistung löscht SoftUp Kundendaten nach den vereinbarten Abruf- und gesetzlichen Aufbewahrungsfristen. Eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung kann Rückgabe oder Löschung näher regeln. Rechnung und Zusatzleistungen SoftUp rechnet die vereinbarten Leistungen nach dem im Angebot genannten Zahlungs- und Abrechnungsplan ab. Für zusätzliche kostenpflichtige Leistungen vereinbaren wir mit Ihnen vorab den Preis oder eine nachvollziehbare Berechnungsgrundlage. Änderungen des vereinbarten Preises bedürfen einer Vereinbarung oder einer gesetzlichen Grundlage. Laufzeit und Kündigung Das Angebot nennt Beginn, anfängliche Laufzeit und ordentliche Kündigungsfrist. Die vereinbarte Erstlaufzeit für Verbraucher beträgt höchstens zwei Jahre. Ist eine automatische Fortsetzung vorgesehen, läuft der Verbrauchervertrag anschließend auf unbestimmte Zeit weiter und kann jederzeit mit höchstens einem Monat Frist gekündigt werden. Auch zum Ende der Erstlaufzeit beträgt die Kündigungsfrist für Verbraucher höchstens einen Monat. Günstigere Vereinbarungen und gesetzliche Sonderkündigungsrechte gelten vorrangig. Ihre Kündigung können Sie insbesondere per E-Mail an info@softup.de oder per Post an SoftUp senden. Bitte geben Sie an, welcher Vertrag betroffen ist. Das Recht beider Vertragsparteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt bestehen. Leistungsstörungen und Haftung Für Mängel, Leistungsstörungen und Schadensersatz gelten die gesetzlichen Vorschriften. Bitte schildern Sie Störungen möglichst konkret, damit SoftUp diese eingrenzen und beheben kann. Die gesetzlichen Ansprüche von Verbrauchern und ihre gesetzlichen Beweisregeln bleiben gewahrt. Verbraucher und Fernabsatz Bei einem Fernabsatzvertrag über eine Hostingdienstleistung steht Verbrauchern grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. SoftUp sendet vor Ihrer Vertragserklärung die für das konkrete Angebot geltende Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular. Weitere Informationen finden Sie unter Widerrufsrecht. Soll die Dienstleistung auf Ihren Wunsch schon während der Widerrufsfrist beginnen, wird Ihr ausdrückliches Verlangen gesondert eingeholt. Wertersatz für bis zum Widerruf erbrachte Leistungen und ein Erlöschen des Widerrufsrechts richten sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen. Die bloße Annahme des Angebots ersetzt diese Erklärungen nicht. Datenschutz und Auftragsverarbeitung Für die Verarbeitung von Anfragen gelten unsere Datenschutzhinweise. Verarbeitet SoftUp bei einem Hostingauftrag personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden, schließen die Parteien vor Beginn dieser Verarbeitung eine Vereinbarung gemäß Art. 28 DSGVO. Sie regelt unter anderem Weisungen, technische Maßnahmen, Unterauftragsverarbeiter sowie Rückgabe und Löschung. Verbraucherschlichtung SoftUp ist weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Der Rechtsweg steht Ihnen offen.